Umgang mit Sterbenden ist Maßstab für eine humanitäre Kultur
München / 14. Mai 2012

„Der Umgang mit sterbenden Menschen ist der Maßstab für eine humanitäre Kultur“, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Montag, 14. Mai, beim Abschluss des Projekts „Christliche Hospiz- und Palliativkultur“ in München. Ziel des dreijährigen Projekts war es, die Versorgung Schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern und ihnen ein Sterben in christlicher Hoffnung zu ermöglichen. Das Engagement der Erzdiözese München und Freising für die Anliegen der Hospiz- und Palliativarbeit werde auch 2012 fortgesetzt, sagte Marx. Für die finanzielle Förderung von Projekten und Maßnahmen für eine christliche Hospiz- und Palliativkultur wird ein Erzbischöflicher Fonds eingerichtet, dem das Erzbistum jährlich 300.000 Euro zur Verfügung stellt. Der Fonds soll nun über das Projekt hinaus die Förderung, Weiterentwicklung und Verstetigung christlicher Hospiz- und Palliativkultur ermöglichen.
Spatenstich: Neubau des Heiliggeistspitals kann starten
München/Mühldorf, 14. Mai 2012

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat am Freitag, 11. Mai 2012, im Ökonomiestadl in Mühldorf die Pläne für den Neubau des Caritas-Altenheims vorgestellt. Caritasvorstand Wolfgang Obermair, die Geschäftsführerin Caritas-Altenheime, Doris Schneider, und andere Projektbeteiligte, haben mit dem ersten Spatenstich symbolisch die Erde auf der Baustelle ausgehoben. „Mit dieser Baumaßnahme wird sich die Stadt zum Positiven verändern“, erklärte Bürgermeister Günther Knoblauch. Man habe gemeinsam eine gute Lösung gefunden für die Caritas, die Heiliggeiststiftung und vor allem für die älteren Menschen und ihre qualifizierte Betreuung. „Mitten in der Stadt von Mühldorf, das ist Lebensqualität im Alter“, so Knoblauch.
Kultursensible Angebote für eine bessere Integration
München / 11. Mai 2012

Der psychologische Dienst für Ausländer (PDA) des Caritas-Zentrums Innenstadt, Landwehrstraße 26/5, hat im Jahr 2011 rund 540 Klienten/innen beraten. Viele der Klienten sind Gastarbeiter/innen der ersten Generation mit noch erheblichen, sprachlichen Schwierigkeiten und psychischen Problemen. Schwerpunkte der breiten Angebotspalette für Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren Erziehungs- und Lebensberatung sowie Sozialpsychiatrische Beratung und Begleitung.
Caritas startet Jahreskampagne „Armut macht krank“
München / 23. Januar 2012

Menschen, denen es an Einkommen, Perspektiven und Bildung fehlt, stehen im Mittelpunkt der Jahreskampagne 2012 des Deutschen Caritasverbands. Unter dem Motto „Armut macht krank“ will die Kampagne auf gesundheitsgefährdende Arbeits- und Lebensbedingungen aufmerksam machen. „Wer lange Zeit arbeitslos ist oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeitet, wer in Notunterkünften lebt oder nur über einen niedrigen Bildungsstand verfügt, hat ein deutlich erhöhtes Krankheitsrisiko und eine geringere Lebenserwartung,“ sagte Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger zum Start der Jahreskampagne im Caritasverband der Erzdiözese München und Freising. In einem der reichsten Länder der Erde sei diese Tatsache ein Skandal.
Diözesan-Caritasverband ist „90 Jahre jung“
München / 7. Februar 2012

Der Diözesan-Caritasverband München und Freising wird heuer 90 Jahre alt. Unter dem Motto „90 Jahre jung“ will der Diözesanverband dieses Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen, junge Menschen für die Arbeit der Caritas zu gewinnen. „90 Jahre ist ja keine großartige Jubiläumszahl“, sagt Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger. „Wir wollen uns vielmehr unseres Auftrags versichern und jüngere Frauen und Männer für ein soziales Engagement gewinnen.“ Ein Blick in die Geschichte lehre, dass sich die Caritas der Kirche seit ihren Anfängen um die dringendsten Nöte und Probleme der Menschen gesorgt habe. „Und so soll es auch in Zukunft sein!“ so Prälat Lindenberger.